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Skulpturen aus der Sammlung
Die Kunstsammlungen Chemnitz verfügen über
Bildwerke des 19. und 21. Jahrhunderts,
überwiegend Bronzeplastiken sowie einige Holz-
und Steinskulpturen von nahezu 180 Künstlern.
Arbeiten von Auguste Rodin, Aristide Maillol und
Edgar Degas wurden zeitgenössisch erworben
und setzten früh einen Maßstab. Heute ist die
Sammlung im Wesentlichen durch die Genres
Tierplastik, Akt und Bildnis geprägt. Werke
deutscher Bildhauerkunst von Max Klinger,
August Gaul, Ernst Barlach, Wilhelm Lehmbruck,
Georg Kolbe, Richard Scheibe, Gustav Seitz,
Markus Lüpertz und Carsten Nicolai werden durch
abstrakte zeitgenössische Positionen internationaler
Künstler wie Max Bill, César, Hermann Glöckner,
Günther Uecker und auch Tony Cragg ergänzt.
Carsten Nicolai (*1965)
TwinTwin - Pferd, 1994
Bronze, 55 x 53 x 11,9 cm
Inv.-Nr. Pl 198
courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin /
VG Bild-Kunst, Bonn 2008 |
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Malerei der Romantik aus der Sammlung
Die Malerei der Romantik wird mit über fünfzig Gemälden
von vierzig Künstlern aus eigenem Bestand in der
Dauerausstellung vorgestellt und bietet gleichzeitig einen
Überblick zur Kunst des 19. Jahrhunderts. Bei der
Konzeption sind nicht nur die unterschiedlichen Genres
wie Landschaftsmalerei, Porträt oder Stillleben bedacht
worden, sondern auch die für das 19. Jahrhundert
wichtigsten Vertreter europäischer Kunstakademien wie
Dresden, Kopenhagen, München, Düsseldorf und Berlin.
Als wohl bekanntester Künstler dieser Epoche wird
Caspar David Friedrich mit seinem „Segelschiff“ aus
dem Jahr 1815 präsentiert, umgeben von Werken seiner
Zeitgenossen, Freunde und Schüler Georg Friedrich
Kersting, Carl Gustav Carus, Johann Christian Dahl und
Ernst Ferdinand Oehme. Mit Josef Anton Koch, Ludwig
Richter oder Julius Schnorr von Carolsfeld sind jene Maler
vertreten, die in Italien lebten und ihre Erfahrungen an die
nachfolgenden Künstlergenerationen weitergereicht haben.
Johan Christian Clausen Dahl (1788-1857)
Küste nahe Castellamare im Morgendunst, 1822
Öl auf Leinwand auf Pappe, 53,5 x 74,5 cm
Inv.-Nr. 292 |
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