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Die KUNSTSAMMLUNGEN CHEMNITZ – Museum am Theaterplatz erhalten Oskar Kokoschkas „Jerusalem Faces“ als Schenkung. Die insgesamt sechs auf handgeschöpftem Japanpapier gedruckten Porträtlithografien der Künstlermappe zeigen vier politisch und zwei religiös bedeutende Persönlichkeiten Jerusalems, darunter auch Golda Meir, die erste weibliche Ministerpräsidentin Israels. Die Umdruckzeichnungen entstanden während Kokoschkas Israelreise 1973. Anlass des Aufenthalts war die Überbringung des Gemäldes „Saul und David“, das für das neue Museum in Tel Aviv bestimmt war. Dass Kokoschka die Lithografieserie der Jerusalem-Foundation schenkte, ist seiner langjährigen Freundschaft mit Teddy Kollek, dem Bürgermeister von Jerusalem und gleichzeitigem Gründer der Gesellschaft, zu verdanken.
Dank der Schenkung der Künstlermappe „Jerusalem Faces“ von Oskar Kokoschka kann die durch die Aktion „Entartete Kunst“ entstandene Sammlungslücke der Kunstsammlungen Chemnitz zwar nicht geschlossen werden, jedoch ist die Grafische Sammlung hoch erfreut die Arbeiten in ihren Bestand integrieren zu dürfen.

Oskar Kokoschka (1886 - 1980):
Der weltweit berühmte Grafiker, Maler und Schriftsteller Oskar Kokoschka zählt zu den herausragendsten Expressionisten und Künstlern der Wiener Moderne. Der in Pöchlarn (Österreich) geborene und in Wien aufgewachsene Künstler schloss u. a. Bekanntschaft mit Herwarth Walden und war ab 1910 Mitarbeiter der berühmten Kunstzeitschrift „Der Sturm“. 1938 wurde seine Malerei als „entartet“ verfemt. Oskar Kokoschka, der für seine besondere Gabe zur Seelenschau bekannt war, galt bis in die letzten Jahre seines Schaffens als einer der bedeutendsten lebenden Porträtisten und Landschaftsmaler.




ÖFNUNGSZEITEN            
Dienstag – Sonntag, Feiertage 11 – 18 Uhr

EINTRITT (für das gesamte Haus)   
6 Euro/erm. 4 Euro, Gruppen (ab 10 Personen) 4 Euro




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