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„Was sich da immer wieder zur Ausformung bringt, ist das von Rosa Geschaffene und das noch zu Schaffende. Es ist – dessen bin ich mir zunehmend gewiss – reine Einbildung in des Wortes schönster Bedeutung, und ich merke, in welch hohem Maße die Rosawelt mit all ihren eigentümlichen Selbstverständlichkeiten auf mich übergegriffen hat und wie sehr sich meine Wirklichkeitswahrnehmung mitunter den in ihr geltenden Maßstäben unterwirft.“
(Neo Rauch über Rosa Loy)

Gezeigt werden großformatige Werke der Leipziger Künstlerin aus den Jahren 2003 bis 2011. Rosa Loy ist eine Malerin, die in ihrem Werk starke, selbstbewusste, gleichwohl weiblich und verführerisch wirkende Frauen darstellt. Damit schafft sie einen neuen Frauentyp des 21. Jahrhundert.
Rosa Loy wurde 1958 in Zwickau geboren. Nach ihrem Diplom zur Gartenbauingenieurin, studierte sie von 1985 – 1990 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Ende der neunziger Jahre malte Rosa Loy noch an Georgia O´Keefe erinnernde Blumenbilder. Im Laufe der Jahre setzten sich aber in ihren Gemälden die Figuren durch. Zunehmend wurden sie plastischer, die Farben kräftiger und strahlender. Der Kaseinmalerei, einer traditionsreichen Maltechnik, die besonders in der Wandmalerei verwendet wurde, blieb sie von Anfang an treu. Der spröde, die Fläche betonende und zeichnerische Charakter dieser Technik mit ihren schnell trocknenden Farben gibt den Bildern eine besondere malerische Kraft.

Getrennt, jedoch gleichzeitig, präsentieren die KUNSTSAMMLUNGEN CHEMNITZ – Museum am Theaterplatz die Ausstellung NEO RAUCH. Abwägung. Es ist die erste Parallel-Ausstellung des Künstlerpaares Rosa Loy und Neo Rauch in Deutschland.



Mit freundlicher Unterstützung

Galerie Kleindienst, Leipzig
Michael Kohn Gallery, Los Angeles



ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag – Sonntag, Feiertag 11 - 18 Uhr
24. und 31. Dezember 2012 geschlossen

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN (Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt)
Donnerstag, Samstag, Sonntag, Feiertag 12 Uhr
Freitag 16 Uhr

EINTRITT
6 Euro | ermäßigt 4 Euro



FILM
Ein Porträt der Malerin Rosa Loy
(2009, Beitrag von Tim Lienhard, eine Produktion vom WDR für arte Metropolis)

VORTRAG
Donnerstag, 7. Februar 2013, 18 Uhr
„Manga, Hiroshige und die Kirschblüte.“ - Japonismus im Werk von Rosa Loy?
Sara Tröster Klemm, Kunsthistorikerin, Leipzig


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