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GEORG BASELITZ

GEORG BASELITZ

17. April 2018 bis zum 08. Juli 2018

 

 

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Ausstellungseröffnung: Montag, 16. April 2018, 15 Uhr


Vom 17. April bis zum 8. Juli 2018 präsentieren die Kunstsammlungen Chemnitz am Theaterplatz 48 Werke von Georg Baselitz (*1938, Deutschbaselitz/Sachsen) aus dem Bestand des Museums. In Anerkennung seiner großzügigen Unterstützung der Kunstsammlungen Chemnitz wird der Künstler bei der Eröffnung der Ausstellung am 16. April durch die Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Chemnitz geehrt.

Georg Baselitz, der am 23. Januar 2018 seinen 80. Geburtstag feierte, ist den Kunstsammlungen Chemnitz bereits viele Jahre eng verbunden. Seit 1998 kamen 48 Arbeiten des Künstlers – Gemälde, Zeichnungen, Skizzen und eine Skulptur aus den Jahren 1966 bis 2013 – in das Museum. Darunter befinden sich die frühe Zeichnung Kopf mit Lade (1966), die Monumentalskulptur Mondrians Schwester (1997) und 29 Entwürfe für das Bühnenbild zur Oper Le Grand Macabre von György Ligeti (1923–2006), die 2013 an der Chemnitzer Oper aufgeführt wurde.

Erstmals zeigt das Museum nach der Erwerbung mithilfe der Hypo-Kulturstiftung im Jahr 2012 vier großformatige Holzschnitte der Remix-Serie des Künstlers. Ergänzt werden diese Arbeiten durch die Gemälde Bandit (2007) und Paint Painter (2007) der gleichen Serie. Sie sind nun als Dauerleihgaben aus Privatbesitz ebenfalls zum ersten Mal in den Kunstsammlungen Chemnitz zu sehen.

Bereits 1998 wurden 200 Werke von Georg Baselitz aus der Sammlung Deutsche Bank in den Kunstsammlungen Chemnitz ausgestellt. Daran schlossen sich mehrere Gruppen- und Einzel-
präsentationen an. In Kooperation mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und der Pinakothek der Moderne – Sammlung Moderne Kunst zeigten die Kunstsammlungen Chemnitz 2003 die bedeu-
tende Afrikakollektion des Künstlers. Deren Formenreichtum hilft dabei, das Werk von Baselitz zu entschlüsseln. Fast 100 Jahre zuvor hatte sich auch der in Chemnitz-Rottluff geborene Karl Schmidt-Rottluff von afrikanischer Kunst inspirieren lassen.

Georg Baselitz sagte 2017 über sein Schaffen: „Meine Bilder sind Tagebucheintragungen. Also ich brauche kein weiteres Tagebuch zu schreiben, das sind meine Bilder. Und ich muss nichts nach-
schlagen, diese Erinnerungen, die sind eingebrannt oder eingestempelt, die sind so prägnant, und ich kann die auch abrufen. Nur manchmal gelingt es nicht unbedingt, eine glückliche Zeit wiederzube-
kommen, die man mal hatte. Aber zumindest das Ergebnis daraus, das kann ich zurückrufen. Das ist normal, dass man eine Biografie hat und eine Biografie als Maler hat. Und dass man in einer Welt lebt, die sich mit Kunst beschäftigt, dass es eine Vergangenheit gibt, vielleicht sogar eine Zukunft, dass es – medial – keine anderen Möglichkeiten gibt als das Material, das man hat – das alles ist doch eigentlich eine intakte, vorhandene Welt, die sich aber immer verändert hat.“


FÜHRUNGEN
Samstag | Sonntag | Feiertag    15 Uhr

© Kunstsammlungen Chemnitz 2018