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Dr. Alfred Gunzenhauser, Kunstsammler, 2005

Dr. Alfred Gunzenhauser
Kunstsammler, 2005

C-Print, gerahmt
73,2 x 52,2 x 6 cm

aus der Reihe:
Chemnitz - Porträts einer Stadt
© Benjamin Rinner

Dr. Alfred Gunzenhauser

1926 am 24. 5. als Sohn einer gehobenen Mittelstandsfamilie in Heidenheim an
der Brenz (Württemberg) geboren
1933 - 1943 Schulbesuch in seiner Heimatstadt
1943 - 1945 Kriegsdienst und Fronteinsatz in
Ungarn
1945 - 1949 Abitur
1947 - 1949 Sprachenstudium an der Universität
Heidelberg, Abschluss: staatlich
geprüfter Übersetzer
1949 - 1956 Studium der Volkswirtschaftslehre an
der Universität Heidelberg,
Auslandsaufenthalte in England
und Frankreich,
Abschluss: Diplom Volkswirt
1954 Ankauf des ersten Werkes der heutigen
Sammlung des Museum Gunzenhauser:
Manfred Bluth, Vergessene Küste, 1954
1956 - 1958 Studium an der Karl-Franzens-
Universität Graz, Abschluss: Dr. rer. pol.
1958 - 1959 Tätigkeit als Volontär für eine leitende
Funktion bei der AEG in Berlin
1959 - 1961 Leitung einer Firma für Büromaschinen
in Saarbrücken
1962 - 1963 Angestellter im Auktionshaus Gerd
Rosen in Berlin
1964 Eröffnung einer Galerie im Rückgebäude des Buchantiquariats Reginald Huber in der
Türkenstraße in München, Ankauf des ersten Dix-Werkes. Dr. Gunzenhauser vertritt und
sammelt zeitlebens das Gesamtwerk von Otto Dix und trägt im Laufe der Jahre so
viele Werke zusammen, dass das Museum Gunzenhauser Dank seiner Stiftung aus
dem Jahr 2003 heute mit 290 Werken über eine der größten Otto-Dix-Sammlungen verfügt
1965 - 1975 Umzug der Galerie in neue Räumlichkeiten in der Türkenstraße:
Grafisches Kabinett Dr. Gunzenhauser
1975 Umzug der Galerie in die Maximilianstraße in München
1999 - 2000 Umzug der Galerie in die Mauerkircherstraße im Münchner Stadtteil Bogenhausen
1998 Erste Einblicke in die private Kunstsammlung Dr. Gunzenhausers mit der Ausstellung
"Deutsche Malerei des 20. Jahrhunderts. Ansichten eines Privatsammlers" im
Museum der bildenden Künste Leipzig unter Direktor Herwig Guratzsch
2000 Zweite Präsentation von Teilen der Sammlung unter dem Titel "Halbwelt auf Papier.
Dix und Felixmüller aus einer deutschen Privatsammlung" in der Stiftung Schleswig-
holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf und im Museum der bildenden Künste
Leipzig unter Direktor Herwig Guratzsch
2002 Ingrid Mössinger, Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz, nimmt Kontakt
zu Dr. Alfred Gunzenhauser auf und schlägt Chemnitz als künftigen dauerhaften
Präsentationsort seiner Sammlung in einem eigenen Haus vor. Hierfür wird die frühere
Hauptstelle der Chemnitzer Sparkasse auserkoren. Grundstück und Gebäude werden
der Stiftung Gunzenhauser von der Sparkasse Chemnitz übereignet. Mit großzügiger
Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Freistaat Sachsen und der
Sparkassenorganisation, die den erforderlichen restauratorischen Arbeiten galt, sowie
mit Hilfe weiterer Förderer und Sponsoren wird das ehemalige Sparkassengebäude von
dem renommierten Berliner Architekten Volker Staab in das Museum Gunzenhauser
verwandelt
2002 Erster Besuch Dr. Gunzenhausers in Chemnitz
27.08.2003 Stadtratsbeschluss zur Ansiedlung der Stiftung Gunzenhauser in Chemnitz
03.09.2003 Feierliche Ratifizierung des Vertragswerks durch Dr. Alfred Gunzenhauser und den
damaligen Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz, Dr. Peter Seifert, im Rathaus der Stadt
08.11.2003 Auszeichnung Dr. Gunzenhausers mit dem Sachsen Ass 2003
09.02.2004 Prämierung des Wettbewerbsbeitrags von Staab Architekten Berlin BDA zur
Umgestaltung des Sparkassengebäudes zum Museum Gunzenhauser 
Nov 2004 Nach mehr als 130 Ausstellungen 40. Galeriejubiläum mit einer Retrospektive zu
Gabriele Münter
09.06.2006 Feier zum 80. Geburtstag des Stifters Dr. Alfred Gunzenhauser in den
Kunstsammlungen Chemnitz
01.12.2007 Feierliche Eröffnung des Museum Gunzenhauser durch den Bundespräsidenten
Horst Köhler, den Ministerpräsidenten des Freistaats Sachsen Georg Milbradt und
die Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz Barbara Ludwig
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