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Ausstellungseröffnung: Freitag, 10. Februar 2017, 19 Uhr


In der neunten Ausstellung der Reihe Junge zeitgenössische Kunst aus Sachsen im Museum Gunzenhauser präsentieren die Kunstsammlungen Chemnitz vom 11. Februar bis zum 23. April Fotografien des in Erlabrunn geborenen Künstlers Oskar Schmidt (*1977).

Der Titel Equal bezieht sich auf die digitale Verdopplung und Spiegelung von Bildern und Bildelementen, wie sie in einigen neuen Werken Oskar Schmidts zu sehen sind. Equal verweist aber ebenso darauf, wie einfach und doch komplex fotografische Bilder im 21. Jahrhundert gemacht, modifiziert und multipliziert werden – und wie verwirrend ihre Lektüre ins Gleiten geraten kann. Die patinierten Oberflächen, die den früheren Bildern des Künstlers einen anachronistischen, nach „alter Welt“ anmutenden Charakter verliehen, tauschte Schmidt in seinen neuen Bildern gegen texturlose Hintergründe und ebenmäßige, reflektierende Oberflächen aus. Diese Ästhetik ist in den digitalen Bilddatenbanken der „stock photography agencies“ zu finden. Während Photoshop früher ein verborgener Bestandteil des Arbeitsablaufs von Oskar Schmidt war, gibt er sich in seinen jüngsten Arbeiten ganz den Möglichkeiten und der Grammatik des virtuellen, digitalen Raums hin, mit dem die Fotografie heute unauflösbar verknüpft ist.

Die Reihe Junge zeitgenössische Kunst aus Sachsen im Museum Gunzenhauser bietet jungen Künstlerinnen und Künstlern aus Sachsen die Möglichkeit, in direkter Nähe zu und in Auseinandersetzung mit Vorbildern und Vorgängern Werke in einem musealen Kontext zu präsentieren. Die Reihe wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.


KÜNSTLERGESPRÄCH

mit dem Künstler Oskar Schmidt und Kuratorin Anja Richter
Donnerstag, 23. Februar 2017, 18 Uhr



Gefördert durch die
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen


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© Kunstsammlungen Chemnitz 2017