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Seit seiner Eröffnung am 1. Dezember 2007 hat sich das Museum Gunzenhauser der Kunstsammlungen Chemnitz mit seinen beiden Sammlungsschwergewichten Otto Dix (1891-1969) und Alexej von Jawlensky (1864-1941) als feste Adresse für den deutschen Expressionismus und die Kunst der Neuen Sachlichkeit etabliert. Dr. Alfred Gunzenhausers Interesse galt am Beginn seiner Galeristentätigkeit jedoch zunächst der Kunst der Jahrhundertwende um 1900. So enthält seine Stiftung für Chemnitz etwa 400 Werke aus der Zeit zwischen 1890 und 1914, die bislang noch nie ausgestellt waren und nicht publiziert sind. Diesem unbekannten Teil des Bestands widmet das Museum Gunzenhauser vom Frühjahr 2013 an einen mehrteiligen Ausstellungszyklus.

Den Auftakt bilden die mehr als 60 Gemälde und Plastiken der Jahrhundertwende. Die Exponate umfassen u. a. Arbeiten von Künstlern wie (in alphabetische Folge): Max Beckmann, Pierre Bonnard, Fritz Erler, Maurice Denis, Julius Diez, Walter Georgi, Adolf Hölzel, Carl Krenek, Adolf Münzer, Emil Orlik, Bernhard Pankok, Leo Putz, József Rippl-Rónai, Carl Strathmann, Franz von Stuck, Hans Unger, Felix Vallotton, Karl Walser. Stilistisch erstreckt sich das Spektrum von den Franzosen der Nabis-Gruppe und mit ihnen assoziierten Malern über Werke aus den Künstlerkolonien in Dachau und Worpswede und die deutschen Sezessionisten in Berlin, München und Wien sowie Arbeiten des Jugendstils und des Symbolismus bis hin zu frühen Werken der Expressionisten. Die Mehrzahl der ausgestellten französischen und deutschen Künstler studierte an der privaten Pariser Académie Julian und war Mitglied einer der Sezessions-Vereinigungen. Die präsentierten Künstler verbindet somit u. a. eine alternative Laufbahn teils außerhalb der öffentlichen Kunstakademien und parallel zum offiziellen Ausstellungsbetrieb in Deutschland. Am 23. Februar dieses Jahres jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag des Münchner Künstlerfürsten Franz von Stuck, von dem sich in der Stiftung Gunzenhauser zwei Gemälde und fünf Bronzeplastiken befinden, die 2013 erstmals präsentiert werden.


KÜNSTLER

Max Beckmann (1884-1950)    
Pierre Bonnard (1867-1947)    
Lovis Corinth (1858-1925)  
Carl Otto Czeschka (1878-1960)     
Maurice Denis (1870-1943)    
Julius Diez (1870-1957)  
Fritz Erler (1868-1940)   
Walther Georgi (1871-1924)    
Thomas Theodor Heine (1867-1948)  
Adolf Hölzel (1853-1934)  
Alexej von Jawlensky (1864-1941)  
Gustav Kampmann (1859-1917)  
Carl Krenek (1880-1948)    
August Macke (1887-1914)    
Albert Marquet (1875-1947)  
Henri Matisse (1869-1954)    
Jean Metzinger (1883-1956)    
George Minne (1866-1941)  
Paula Modersohn-Becker (1876-1907)   
Gabriele Münter (1877-1962)    
Adolf Münzer (1870-1953)  
Adelbert Niemeyer (1867-1932)  
Emil Orlik (1870-1932)  
Bernhard Pankok (1872-1943)  
Leo Putz (1869-1940)   
József Ferenc Rippl-Rónai (1861-1927)  
Christian Rohlfs (1849-1938)  
Renée Sintenis (1888-1965)   
Carl Strathmann (1866-1939)   
Franz von Stuck (1863-1928)  
Hans Unger (1872-1936)   
Félix Vallotton (1865-1925)   
Karl Walser (1877-1943)  
Gustav Wunderwald (1882-1945)




ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag – Sonntag, Feiertage 11 – 18 Uhr

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN
Donnerstag 15 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 14 Uhr

EINTRITT (inkl. Audioguide)
7 Euro, erm. 4,50 Euro, Gruppen ab 10 Personen 4,50 Euro



Presseinformationen finden Sie hier

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